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Besprechungen

In dieser Rubrik stellen wir Bücher zum Thema 'Schreiben' vor. Schreibt an die Redaktion, wenn ihr ein Buch zur Besprechung vorschlagen wollt. (Bitte prüft vorher mit unserer Suchmaschine, ob die gesuchte Besprechung nicht doch auf unserer Site zu finden ist!)

Bahr, Robert: Spannender schreiben - Dramentechnik für Prosatexte

Der amerikanische Autor Robert Bahr hat für sein Buch über das Handwerk des Schreibens einen Rahmen gewählt, der nicht nur interessant ist, sondern sich auch gut eignet, um Arbeit und Aufgaben von AutorInnen darzustellen: das Theater. Der Autor als Darsteller, Regisseur, Zuschauer - diese Analogie geht hervorragend auf. Und sie kann allen, die schreiben, einen neuen und manchmal auch klareren Blick auf das vermitteln, was sie tun oder auch tun sollten. (Bahr schließt in seinem Buch übrigens ausdrücklich das Schreiben von Sachtexten ein.)

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Sigmund, Karl: Spielpläne. Zufall, Chaos und die Strategien der Evolution

Die laufende Wettbewerbssaison beschäftigt sich offenbar ausgiebig mit den Themen Sex und Erotik - ob die Vorgabe nun lautet, etwas zu "interstellarem Sex" zu schreiben oder eine erotische Geschichte im Star-Trek-Universum anzusiedeln. Für alle, die (soll’s ja geben!) noch auf der Suche nach originellen Ideen in diesen Bereichen sind, möchte ich hier ein bemerkenswertes Sachbuch kurz vorstellen. Es heißt "Spielpläne. Zufall, Chaos und die Strategien der Evolution" und wurde von einem österreichischen Mathematikprofessor geschrieben.

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Stableford, Brian: Writing Fantasy and Science Fiction

Der bekannte britische SF-Autor Brian Stableford hat ein Sachbuch über das Schreiben von Science Fiction- und Fantasyliteratur verfaßt. Der Covertext verrät uns, daß Stableford 1948 in Yorkshire geboren wurde, bisher über 40 Romane geschrieben hat, einer der wichtigsten Mitverfasser der Encyclopedia of Science Fiction ist und in Schreibkursen "creative writing" unterrichtet. Idealerweise sollte das Schreiben so sein wie das Radfahren, erzählt Brian Stableford zu Beginn des Buches. Wenn man einmal weiß, wie es geht, muß man nicht mehr ständig daran denken, was man tut. Aber bevor es soweit ist, muß man mehrere Dinge mühevoll Schritt für Schritt erlernen: Den Beginn und das Ende einer Geschichte planen, über die Strukturen des Plots nachdenken und verschiedene Perspektiven des Erzählens sowie die Kunst des Dialogs und der Exposition erlernen.

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Textor, A. M.: Sag es treffender

Einem Autor kann kaum etwas Unangenehmeres widerfahren, als mit Wortlosigkeit geschlagen zu sein. Da arbeitet man an einer Szene, die Worte fließen einem nur so aus der Feder (Tastaturartisten fliegen gewissermaßen über ihre Tasten), da geschieht es. Das richtige Wort will sich einfach nicht zeigen, weigert sich, auf Papier gebannt zu werden. Wie man sich auch dreht und wendet, das Wort will nicht raus.

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