Meldungen

"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben …

“… sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.” (Seneca)

Es ist so ein Ding mit der Zeit. Sie vergeht, unwiderruflich. 2016 ist praktisch schon wieder Geschichte. Haben wir durchgezogen, was wir uns noch zum letzten Jahreswechsel vorgenommen hatten? Einige von uns werden diese Frage guten Gewissens mit Ja beantworten können. Andere werden mit sich hadern. Es gibt ja so viele verführerische Ablenkungen.

Die gute Nachricht: 2017 steht vor der Tür. Und damit die Chance an das bisher erreichte anzuknüpfen, beispielsweise sein Handwerk weiter zu verbessern oder endlich die Geschichte zu schreiben, die man schon immer schreiben wollte. Möglicherweise trefft ihr im nächsten Jahr auf Gleichgesinnte, mit denen ihr euch fruchtbar austauschen könnt. Oder ihr findet endlich euren Literaturagenten, euren Verleger oder wagt euch sogar hinaus auf den gewaltigen Ozean des Indie-Buchmarkts. In jedem Fall wird 2017 frischen Wind in euer Autorenleben bringen. Ran an den Speck!

Und nun zu den Tempestausgaben des (vor allem) zweiten Halbjahres. Wer von euch mit dem Gedanken spielt, Kinderkrimis zu schreiben, hat sich sicher schon die Frage gestellt, wie viel Brutalität, wie viel Mord darin vorkommen darf. Gitta Edelmann hat diese Fragen für euch in der Juni-Ausgabe ausführlich beantwortet. Auch Toni Fellers Juli-Artikel “Die Kluft zwischen Fiktion und Wirklichkeit bei Mordfällen” ist für die Krimiautoren unter euch interessant (und wird sicher einiges an Widerspruch herausfordern). Sven Hensel nahm im September und Oktober bekannte Schreibtipps aufs Korn, indem er diese äußerst dogmatisch interpretierte. Und unsere fleißigen Experten beantworteten wieder eure dringlichsten Fragen.

Hans Peter Röntgens packende Spannungslektorate begleiteten uns wieder das gesamte Jahr. Romananauszüge wurden analysiert und Verbesserungsvorschläge gemacht. Ebenso untersuchte Hans Peter humorvolle Textauszüge und Klappentexte. Und gerade letzteres ist nach Buchcover und Titel ja DER Appetitmacher.

Themen in den Spannungslektoraten unter anderem:

 

Mai – Juni Juli – August September – November

➜ Stil alleine reicht nicht

➜ Glaubwürdigkeit

➜ Who is who?

➜ Zeitenwechsel

➜ Schreibregeln und wann sie nützen

➜ Witz und Distanz

➜ Erzählstimme und Art der Geschichte

➜ Geschichten verschlimmbessern

➜ Die Dreier-Regel

➜ Konkrete Details

➜ Weniger ist mehr

➜ Was wollen Sie erzählen?

➜ Unique Selling Point

➜ Verständlich schreiben

➜ Szenen visualisieren

➜ Recherche

➜ Zeitsprünge

➜ Konflikt

➜ In die Figuren gehen

➜ Rückblende

➜ Beschreibung

➜ Witz und Bilder

➜ Inhalt und Klischee

Wie ihr zweifelsohne wisst, dürsten wir nach euren Erfahrungen beim Schreiben und Publizieren. Der Tempest lebt durch die Beiträge der Leserinnen und Leser. Also nur Mut! (Oder überwindet euren inneren Schweinehund! ;-) ) Schickt uns eure Artikel-Vorschläge. Und wendet euch bei kniffligen Fragen ruhig an unsere Expertinnen und Experten, die euch mit ihrem langjährigen Wissensschatz gerne unterstützen.

Wir wünschen euch schöne Weihnachten. Kommt gut ins neue Jahr! Auf dass eure Projekte 2017 brummen mögen!

Euer Tempest-Team

Lerne die Regeln wie ein Profi …

“… damit du sie brechen kannst wie ein Künstler.” (Pablo Picasso)

Wir hoffen, ihr konntet mit euren Schreibvorsätzen für dieses Jahr gut durchstarten. In den aktuellen Online-Tempest-Ausgaben findet ihr jedenfalls jede Menge Anregung.

Frank Borch zeigt uns in seinem Artikel “Ich bin Schriftsteller. Ich schreibe. - Teil 2”, wie man sich als Autor und Autorin organisieren und positionieren kann. Maike Frie inspiriert mit weiteren interessanten Schreibspielen. Kathrin Bolte klärt uns über die Grundlagen des Social-Media-Marketings auf. Unsere Experten für “Lyrik” und “Kinder- und Jugendbuch” beantworten fleißig eure Fragen. Und in der Rubrik “Neues aus der Buchszene” aus dem Frühjahr gibt es womöglich noch das ein oder andere zu entdecken.

Hans Peter Roentgen hat in seinen Spannungslektoraten diesmal auch einen Klappentext unter die Lupe genommen. Ihr wisst schon, diese Appetitmacher, die potentielle Leser nach dem Cover und dem Titel auf einen Roman einstimmen sollen. Was ist also ein packender Pitch? Wo beginnt die Geschichte? Was erfahren wir über die Helden? Und was ist mit dem abschließenden Satz?

In den Roman-Spannungslektoraten geht es um

➜ Offene Fragen
➜ Rückblenden
➜ Dialoge
➜ Partizipialkonstruktionen
➜ Informationsvermittlung
➜ Bröckchentechnik
➜ Absätze und
➜ Zeichensetzung

Eure Erfahrungen beim Schreiben und Veröffentlichen sind natürlich für uns besonders interessant. Schickt uns eure Artikel-Vorschläge (bitte keine fertigen Artikel!). Oder, falls ihr Fragen habt, wendet euch an unsere ExpertInnen, die euch mit ihrem Know-how gern zur Seite stehen (Adressen am Ende jedes Tempest).

Wir wünschen euch eine wunderschöne Zeit. Kommt gut mit euren Projekten voran!

Euer Tempest-Team

Frohe Feiertage und alles Gute im neuen Jahr!!!

„Ein ganz bedeutender Faktor zum Erreichen großer Meisterschaft ist das Üben. Insofern rate ich immer, jede sich bietende Gelegenheit dazu zu nutzen. Dabei geht es nicht in erster Linie um den kurzfristigen Erfolg, die Veröffentlichung, das Engagement oder ähnliches, sondern um das Tun selbst.“ (Laszlo Kish)

Wir hoffen, ihr seid in eurem Schreiben ein gutes Stück weiter vorangekommen. Für den einen mag das bedeuten, er konnte endlich das ersehnte “The End” unter eine gute Geschichte schreiben. Für die andere kam vielleicht der ersehnte Verlagsvertrag zustande, und wieder ein anderer hatte womöglich durch eine gute Story und ein gutes Marketing im Selfpublishing Erfolg. Doch ganz gleich auf welchem Stück des Weges ihr euch auch befindet, auch im zweiten Tempest-Halbjahr 2015 findet ihr für eure Schriftstellerei jede Menge hilfreicher Anregungen.

Unsere Marketingexpertin Maike Frie startete eine Artikelreihe über spannende und witzige Schreibspiele. Jordan T. A. Wegberg gewährt Einblicke in den spannenden Beruf des freien Lektors. Jasmin Zipperling zeigt uns, wie das von Friedemann Schulz von Thun entwickelte Vier-Seiten-Modell der Kommunikation AutorInnen dabei helfen kann, glaubwürdige und spannende Dialoge zu schreiben. Marion Bischoff führt vor, wie die Recherche zu einem konkreten Roman ablaufen kann. Klaus Eckardt fasst in seinem Beitrag zusammen, wie man sinnvolles Feedback auf einen Text gibt oder selbst am besten mit Feedback umgeht, vor allem mit niederschmetternden Kritiken.

Und last but not least geht es in Hans Peter Röntgens Spannungslektoraten um:
➜ Der Prologe und die Geschichte
➜ Bilder und Metaphern
➜ Wortwahl
➜ Widersprüche
➜ Ungewöhnliche Sichtweisen und gewöhnliche
➜ Was treibt eine Geschichte voran?
➜ Persönlicher Geschmack und die Schreibregeln
➜ Informationsmanagement
➜ Tempo
➜ Dialoge und Inquits
➜ Titel

Interessiert sind wir natürlich auch an euren Tipps und Erfahrungen. Wie ist es euch beim Schreiben oder Veröffentlichen ergangen? Was habt ihr im Austausch mit Literaturagenturen oder Verlagen gelernt? Welche Erkenntnisse habt ihr auf der letzten Buchmesse oder in Schreibgruppen gewonnen, die ihr gerne mit anderen teilen wollt? Schickt uns eure Vorschläge (keine fertigen Artikel!). Oder, falls ihr Fragen habt, wendet euch an unsere ExpertInnen, die euch mit ihrem Know-how gern zur Seite stehen (Adressen am Ende des Tempest).

Wir wünschen euch einen wunderschöne Feiertage, einen guten Rutsch und alles Gute für’s neue Jahr!

Euer Tempest-Team

Sommer Update

“Schreiben lernen Sie wie Klavierspielen, Schwimmen und Fußballspielen. Dadurch, dass Sie es tun. Trockenschwimm-Kurse allein reichen nicht.”  (“Spannung - Der Unterleib der Literatur”, Hans Peter Röntgen)

Ein ereignisreiches erstes Halbjahr 2015 liegt hinter uns, weswegen der News-Bereich unserer Website etwas brachlag. Hinter den Kulissen haben wir dafür umso emsiger gewirkt und etliches Informationsmaterial in den Ausgaben des Tempest zusammengetragen. Dass es sich lohnt, in den Monaten Januar bis Juni 2015 zu stöbern, seht ihr hier:

Andreas Eschbach äußert sich in einem Interview von Hans Peter Röntgen ausführlich zum Thema “Spannung” und wie man diese erreicht. Olga A. Krouk interviewte die Autorin und Comedian Claudia Brendler sowie die Autorin Hannah Simon.

In den Spannungslektoraten geht es anhand konkreter Beispiele um
➜ Show, don’t tell
➜ das Innenleben von Romanfiguren
➜ die richtige Reihenfolge von Sätzen und Absätzen
➜ Rückblenden
➜ Was darf man als Autor verraten?
➜ Prologe
➜ Konflikte und Vorgeschichte
➜ Humor sowie
➜ Genres und Schreibtechniken

Klaus Eckardt erklärt uns, wie man nach dem Dur- und Moll-Prinzip Romanfiguren entwickeln kann. Ursula Schmid-Spreer stellt uns interessante Verlage vor. Christine Spindler erklärt uns, wie man in einem Ideengarten Ideenfetzen, Plotanfänge oder Dialogzeilen gedeihen lassen kann. Wie man ein Porträt schreibt, zeigt uns Andrea Jeska. Julia Powalla befasst sich mit der Bühne, auf der sich unsere Romancharaktere bewegen. Praxistaugliche Tipps für Lesungen erhalten wir von Gerlis Zillegens. Unser Drehbuchexperte beschäftigt sich mit einer Frage zu Dialekten im Drehbuch, und unser Experte für das Verlagswesen, Björn Jagnow, antwortet auf eine Frage, die alle AutorInnen interessiert: Worauf kommt es bei den Prozenten im Verlagsvertrag an?

Interessantes haben wir auch aus der Buchszene für euch zusammengetragen. Ebenso gibt es wieder etliche Tipps. Und in der Hall of Fame könnt ihr die neuerschienenen Buchtitel eurer Kolleginnen und Kollegen sehen.

Yep, unsere Stammautorinnen und -autoren waren wieder fleißig am Wirken. Freuen würden wir uns allerdings auch über eure Beiträge für den Tempest. Was sind eure Tipps für andere AutorInnen? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Schreiben oder Veröffentlichen, mit Verlagen, Agenturen, Buchmessen oder Schreibgruppen gemacht? Was habt ihr gelernt, das ihr mit anderen teilen könnt? Schickt uns eure Vorschläge (keine fertigen Artikel!)!

Oder habt ihr Fragen? Dann wendet euch an unsere ExpertInnen, die euch mit ihrem Know-how gern zur Seite stehen (Adressen am Ende des Tempest).

Wir wünschen euch einen schönen, kreativen und produktiven Sommer!

Euer Tempest-Team

Januar/Februar Update

Liebe Autorinnen und Autoren,

diesmal eine Meldung in eigener Sache: Im Herbst/Winter wurden bei einer Spam-Welle hunderte von AbonnentInnen automatisch abgemeldet. Da wir nicht nachvollziehen können, wer alles betroffen ist, können wir Neuanmeldungen nur vornehmen, wenn die Betroffenen sich bei uns melden. Viele haben das schon getan (weil sie den Tempest natürlich schmerzlich vermisst haben). Wenn ihr aber noch jemanden kennt, der sich nicht erklären kann, warum er den Tempest nicht mehr bekommt, sagt ihm einfach Bescheid.

Euer Tempest-Team

Dezember Update

“Your intuition knows what to write, so get out of the way.” (Ray Bradbury)

Die Buchbranche ist im Wandel wie nie zuvor. Sei es das Kräftemessen zwischen den Verlagen und Amazon, seien es die neuen Chancen für Verlagsautoren und professionelle Selfpublisher oder die Einführung der E-Book-Flatrate: Kaum ist eine Neuerung heraus, folgt schon die nächste. Damit wir nichts Wichtiges verpassen, durchstreifen wir ab sofort das Internet, Foren und branchenrelevante Websites, und fassen alles, was uns in Auge fällt, in der Rubrik “Neues aus der Buchszene” zusammen.

Aber auch sonst erwartet euch wieder jede Menge Material in den beiden neuen Online-Tempests aus dem September und dem Oktober. Klaus Eckardt gibt uns einen Fragebogen für Testleser an die Hand, Ute Hacker beschreibt im Erfahrungsbericht ihr Verhältnis zu Amazon. Unsere Marketingexpertin Maike Frie hat sich den konkreten Fall eines Romans einer Tempest-Leserin vorgenommen und gibt interessante Tipps, die auch anderen AutorInnen helfen können. Ursula Schmid-Spreer hat für uns den Verleger, Schauspieler, Regisseur und Kommunkationstrainer Laszlo Kish interviewt. Und Hans Peter Röntgen zeigt uns in seinen Spannungslektoraten, weshalb Kommunikation mittels Körpereinsatz meist besser funktioniert als die mit Worten, und wie man als Autor die Orientierung des Lesers im Blick behält. And last but not least haben  unsere erfahrenen Experten Bjørn Jagnow (Verlagswesen), Titus Müller (Historischer Roman) und Maike Frie (Marketing) eure dringlichsten Fragen beantwortet.

Wir wünschen euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und immer dran denken, es sind die vielen kleinen Schritte, die uns voranbringen und am Ende ein großes Ganzes hervorzaubern.

rrb/trb

September Update 2

"Schreib für die Geschichte, nicht für das Ego. Lies. Mach Pausen. Trink nicht zu viel Alkohol beim Schreiben. Lies. Denke nicht, Regeln sind zum Brechen da. Befolge die wichtigsten zur Dramaturgie und zur Figurenzeichnung, sie sind gut … Unterschätze nicht die Schreibtechniken. Sie werden dir helfen, das zu erzählen, was dich umtreibt. Ohne Techniken bleibst du sprachlos …" (Nina George, Autorin und Journalistin)

In der aktuellen Online-Ausgabe des Tempest (August) erwartet euch ein sehr spannendes, umfangreiches und vor allem inhaltsreiches Interview, das Ursula Schmid-Spreer für uns mit der Bestsellerautorin Nina George geführt hat. Hans Peter Röntgen lädt uns in seinem Spannungslektorat zu einem interessanten Experiment ein, denn die wichtigste Fähigkeit eines Autors ist es  zu wissen, WAS er (oder sie) sagen will und WIE er dies am besten kreiert. Worum soll es also in einer Szene gehen? Wer ist der Antagonist? Gibt es den überhaupt? Und funktioniert Spannung auch mal ohne Konflikt?

In der Rubrik Verlagsportrait stellen wir euch diesmal den Verlag Thorsten Low vor. Unser Experte Bjørn Jagnow (Verlagswesen) beantwortet euch eine sehr interessante Frage in puncto Sachbuch-Schreiben. Und wie immer haben wir für euch den Schreib-Kick des Monats und einige interessante Lesetipps.

Möge die kreative Macht mit euch sein. Auch wünschen wir euch schon mal einen goldenen Oktober mit viel Spaß und Erfolg auf der Frankfurter Buchmesse! :-)

rrb/trb

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The Tempest: Vorschau auf die aktuelle Ausgabe

(Einfach abbonnieren, und an jedem 20ten eines Monats landet der Tempest in deinem Posteingang.)

Ausgabe 19-02 (vom 20. Februar 2017)

Editorial
Hall of Fame
Echo-Service
Schreib-Kick
Neues aus der Buchszene
Autorenwissen
    "Der heiße Draht zu den Medien - wie AutorInnen
    die Pressearbeit des Verlags unterstützen können"
    von Christina Bacher
Spannung, der Unterleib der Literatur
    "Mit bloßen Händen" (Klappentext)
    Text: Wolf R. Seemann, Lektorat: Hans Peter Roentgen
Buchbesprechung
    "Titel, Pitch und Exposé für Romane" von André Hille
    besprochen von Gabi Neumayer
Verlagsportrait
    "Smart & Nett Verlag"
Frag die Expertin für Kinder- und Jugendbuch
    (Sylvia Englert)