Meldungen

Januar Update

Der britische Autor Neil Gaiman auf die Frage, was ihm nach all den Jahren heute am besten am Schreiben gefällt: „Der magische Augenblick, in dem du was Gutes geschrieben hast, das es vor dreißig Sekunden noch nicht gegeben hat – noch nicht mal in deiner Vorstellung.“

Wir hoffen, ihr hattet schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Was die guten Vorsätze angeht, haben wir auch hier ein wunderbares Zitat von Neil Gaiman entdeckt: "May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you’re wonderful, and don’t forget to make some art - write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself."

Wunderbare Anregungen und Tipps erwarten euch auch im aktuellen Online-Tempest aus dem November. Habt ihr eure Romanfiguren schon mal einem Psychotest unterzogen? Genau das ist eine der Empfehlungen von Nadine Muriel im ersten Teil ihres Schreibkurses zum Thema Figurenentwicklung. Auch Hans Peter Roentgen bietet uns einmal mehr ein aufschlussreiches Lektorat, in dem er uns zeigt (und nicht erzählt), weshalb Autorenbehauptungen die besten Spannungskiller für einen Text sind und wie man solche Passagen überarbeiten kann. Ein spannendes Interview erwartet euch mit dem Autorenpaar, das historische Romane unter dem Pseudonyme Gerit Bertram schreibt. Unser Verlagsportrait stellt euch den neuen Verlag Elysion-Books vor, der unter seinen ersten AutorInnen auch Tempest-LeserInnen hat. Honeyball Lektor gibt wieder ein paar sensible Unfeinheiten aus seinem Wörterbuch preis. Und unsere fleißigen Experten beantworten fachkundig eure Fragen aus den Bereichen Sachbuch und Verlagswesen. Von Eva Maria Nielsen stammt diesmal der Tipp des Monats in puncto Inspirationsquellen für Schauplätze. Ein Schreib-Kick und viele andere Tipps erwarten euch natürlich auch.

Wir wünschen euch einen tollen Start ins neue Jahr!

rrb/trb


Dezember Update

Das Team von autorenforum.de wünscht allen Leserinnen und Lesern des „Tempest“ ein schönes Weihnachtsfest und alles Liebe und Gute für das neue Jahr!

Dezember Update

"Der Kriminalschriftsteller ist eine Spinne, die die Fliege bereits hat, bevor sie das Netz um sie herum webt." (Sir Arthur Conan Doyle, britischer Arzt und Schriftsteller)

Spinnen und Fliegen stehen diesmal zwar nicht auf unserem Speiseplan, dafür aber liegt Hans Peter Röntgens Augenmerk in der Rubrik "Spannung, der Unterleib der Literatur" auf dem Spannungsbogen einer Story und der Charakterisierung eines guten Antagonisten. Michèle Minelli weiß, dass manchmal auch Schriftstellerinnen und Schriftstellern die Decke auf den Kopf fällt, und so erfahren wir von ihr vom Leben und Schreiben in einem Schriftstellerhaus. Unsere Experten zeigen uns, wie man eine Kinderbuchidee an den Verlag bringt und wie zutreffend die Recherche in einem historischen Roman sein muss. Des bösen Lektors Wörterbuch lässt uns einmal mehr Schmunzeln. Ursula Schmid-Spreer hält einen interessanten Schreib-Kick für uns bereit, der Tipp des Monats stammt diesmal von Ingrid Poljak, und natürlich gibt es wieder spannende Lesetipps rund ums Schreiben und Publizieren.

Wir wünschen euch eine besinnliche Adventszeit. :-)

rrb/trb

November Update

Je länger man ein Wort anschaut, desto fremder schaut es zurück. (Karl Kraus)

November Update

"Schreiben bedeutet, ständig inhaltliche und formale Entscheidungen zu treffen: was für eine Wendung baue ich in die Handlung ein, wo platziere ich eine bestimmte Szene, wie eröffne ich sie, wodurch mache ich die Atmosphäre konkret spürbar, welche Worte wähle ich." (Ilkka Remes, finnischer Schriftsteller bei dtv)

Das gekonnte Schreiben von Szenen will gelernt sein und ist deshalb auch in unserem aktuellen Online-Tempest ein Thema. So stellt uns die Schriftstellerin und Drehbuchautorin Iris Leister in der Rubrik "Schreibkurs" jene Werkzeuge vor, die uns beim Überarbeiten einer Szene wertvolle Hilfe leisten können. Des Weiteren stellt sich der Kriminalschriftsteller Horst Eckert in der Rubrik "Autorenwissen" die Frage: Wie politisch ist Kriminalliteratur? Unser Chefredakteurin Gabi Neumayer hat für uns Isa Schikorskys "Aus dem Lektorat - 50 Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen" besprochen. Und des bösen Lektors Wörterbuch scheint einmal mehr ein unendlicher Quell schriftstellerischer Weisheit. Nicht zuletzt stehen uns der Sciencefiction-Experte Andreas Eschbach und der Drehbuch-Experte Oliver Pautsch bei kniffligen Fragen mit ihrem fundierten Praxiswissen zur Seite. Und natürlich gibt es wieder etliche Tipps.

Wir hoffen, ihr hattet ein ebenso schönes Erleben der Frankfurter Buchmesse wie wir, konntet viele tolle Menschen treffen und anregende Gespräche führen. Wir sind ganz glücklich, dass unser erster Thriller im Frühjahr 2011 bei Blanvalet erscheinen wird. Weitere Details folgen! :-)

Euch allen einen schönen November! Nutzt die langen Herbst- und Winterabende für eure Schreibprojekte! ;-)

rrb/trb

Oktober Update

Ken Follett auf die Frage, wer sein klügster Kritiker sei: "Mein Agent Albert Zuckerman. Wenn ich diesem hochbetagten Herrn die erste Fassung eines Romans schicke, bekomme ich 40 DIN-A4-Seiten mit detaillierten Änderungsvorschlägen zurück. 90 Prozent davon befolge ich." (Interview, Welt online)

Gute Kritiker sind des Autors bester Freund, nicht dessen Feind. Tatsächlich ist das Entwickeln eines Gespürs für Kritik beim Schreibenlernen ebenso wichtig wie das Zeichnen interessanter Charaktere oder das Jonglieren mit brauchbaren Wendepunkten. Also Augen und Ohren auf und jenen Kritikern zuhören, die uns besser machen. :-)

Besser macht uns aber auch eine gute körperliche Verfassung, wie uns der zweite Teil von Frank Borschs Beitrag in der Rubrik Autorenwissen noch einmal zeigt. Aus eigener Erfahrung können wir das nur dick unterstreichen. Ganz gleich ob Joggen, Walken, Radfahren oder Schwimmen, man gewinnt eine Menge Lebensqualität und Zeit hinzu, weil man stärker, agiler, wacher und dadurch fokussierter ist. Und dafür muss man nicht einmal den Ironman-Trainingsplan aktivieren. Apropos, wie haltet ihr euch fit? Der Weg zum Glas-Container alleine kann es ja nicht sein. Über eure Tipps und Anregungen für den Tempest würden wir uns sehr freuen.

In diesem Online-Tempest findet ihr auch ein faszinierendes Interview mit dem Künstler, Grafikdesigner und Covergestalter Michael Böttler, also einem jener Illustrationstalente, die den zigtausend Büchern, denen wir beim Stöbern in einer Buchhandlung begegnen, ein Gesicht verleihen. Außerdem gibt es eine Buchbesprechung, die vor allem Krimiautorinnen und -autoren unbedingt lesen sollten. Und natürlich hält "Des bösen Lektors Wörterbuch" wieder ein paar sehr erbauliche Weisheiten für uns parat. Dazu gibt es spannende Expertenantworten zu den Themen Exposé und Persönlichkeitsrecht - und natürlich neue Tipps, Kicks, Links und Ausschreibungen.

Wir wünschen euch einen goldenen Oktober und viel Spaß und Erfolg auf der Frankfurter Buchmesse!

rrb/trb

September Update

"Die Zukunft des Buchhandels wird eine Kombination aus Online-Buchgeschäften und unabhängigen Buchhandlungen. Die Buchhandelsketten werden dichtmachen, weil ihr Geschäftsmodell nicht funktioniert." (Andrew Wylie, Literaturagent u. a. von Philip Roth und Salman Rusdie, welt.de)

In einer Zeit, in der die Buchwelt sich vor allem über den Online-Buchmarkt und das E-Book den Kopf zerbricht, ist Andrew Wylie um den Traditionsbuchhandel nicht bange. Er ist sich sicher, dass langfristig Backlist, Autoren- und Leserpflege das Erfolgsrezept sind. Die stetig wachsenden Superbookstores, die nur neue Bücher intensiv bewerben und darüber den soliden Umsatz der Backlist vernachlässigen, werden seiner Prognose nach ohne Backlist-Werbung untergehen.Tja, dann hoffen wir mal, dass die Superbookstores vorher zur Vernunft kommen und bis dahin nicht all zu viele Verlage mit in den Abgrund reißen, denn es sind ja gerade die Verlage, die von der Akquise über das Lektorat bis hin zum Vertrieb viel Geld in die Herstellung eines Buches investieren und dafür sorgen, dass der Traditionsbuchhandel überhaupt etwas zu verkaufen hat.

Doch jetzt zum neuen Online-Tempest, der wieder vollgepackt mit tollen Beiträgen und Tipps ist. So startet der Autor Frank Borsch in der Rubrik Autorenwissen seinen zweiteiligen Artikel "Immer was am Laufen". In Teil 1, "Schreibtischtiefen", enthüllt er uns, womit ein Autor die meiste Zeit verbringt, und dass Ratgeber sich merkwürdigerweise über genau jene Zeit ausschweigen, in der ein Autor nicht am Schreibtisch sitzt. In der Lektoratskolumne "Spannung, der Unterleib der Literatur" wartet eine weitere erhellende Analyse von Hans Peter Röntgen auf euch. Diesmal liegt der Schwerpunkt bei "Show, don't tell". Wir lernen aber auch, dass ein Autor sich auf gar keinen Fall vor den offenen Fragen eines Spannungsbogens drücken darf. Ursula Schmid-Spreer hat für uns den Sutton Verlag portraitiert. Und Honeyball Lektor erklärt uns, einfühlsam und erbarmungslos wie immer, was sich hinter Begriffen wie "Hurenkind" oder "Held" verbirgt. Und dazu gibt es wieder eine Menge Tipps, den Schreib-Kick und eine Antwort unserer Lyrikexpertin, die nicht nur Lyrikerinnen und Lyriker interessieren sollte.

Wir wünschen euch einen wunderschönen September mit viel Vorfreude auf die Frankfurter Buchmesse! :-)

rrb/trb

August Update

"Ich habe eine Grundidee und überlege mir dazu zwei Dinge: Wie ziehe ich die Leser/innen gleich auf den ersten Seiten ins Thema, und wie löse ich am Ende logisch auf. Erst wenn ich auf beide Fragen eine zufriedenstellende Antwort habe ... beginne ich mit dem Schreiben." (Arno Strobel, Schriftsteller, Interview Büchereule.de)

Es ist immer gut zu wissen, wie und wo die Reise beginnen und wie und wo sie enden soll. Dazwischen gilt es jedoch noch ein paar hundert Seiten zu füllen, und das möglichst so, dass die Leserinnen und Leser ein Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollen. "Spannung" heißt das Zauberwort, doch diese Spannung kommt nicht von ungefähr, sondern erfordert, neben einer guten Portion Fantasie, auch ein gutes handwerkliches Können. Hans Peter Röntgen hat sich diesmal für seine erhellende Spannungsanalyse das Finale eines Krimis vorgenommen, und zwar im Hinblick auf den Dialog, die Dramaturgie und die Originalität.

In der Rubrik Marketing-Ideen erkundet Jennifer Schreiner für uns die Werbemöglichkeiten im Internet, von Twitter über Podcast bis hin zu Facebook oder Second Life. Armin Steigenberger rezensierte für uns einen Lyrikführer, und unser Menschenfreund Honeyball Lektor nimmt weitere Begriffe aus der Buchbranche aufs Korn. Und natürlich gibt es unseren Schreib-Kick, den Lese-Tipp, neue Ausschreibungen und mehr.

Wir wünschen euch einen schönen August. Schreibt schön! :-)

rrb/trb

Seite 6 von 11