The Tempest

Ausgabe 26-12 (20. Dezember 2024)

   Editorial
   Hall of Fame
   Neues aus der Buchszene
   Autorenwissen
     „Von Harry Potter lernen heißt schreiben lernen
     von Hans Peter Roentgen
     „Fantasy, Märchen oder Science-Fiction? Horror oder Thriller? Was du schreibst, ist deine Wahl. Was du anbietest – nicht!“
     von Stefanie Bense
   Drei Fragen
     Birgit Ebbert
  Impressum


EDITORIAL

Liebe Autor*innen,

zwei Leckerbissen bieten wir euch in unserer Rubrik "Autorenwissen" diesmal an - und sie haben überhaupt keine Kalorien! Da ist als Erstes der neue Beitrag von Hans Peter Roentgen, der uns zeigt, was wir von Harry Potter fürs Schreiben lernen können. Als Zweites gibt uns unsere Fantasy-Expertin Stefanie Bense einen fantastischen Überblick über einige zentrale Genres - und was man bei jedem berücksichtigen sollte, wenn man ein Manuskript an den Verlag oder die Agentur bringen möchte.

Und als wäre das noch nicht genug, schenkt uns Birgit Ebbert ein paar Profitipps, indem sie unsere „Drei Fragen“ beantwortet. (Dank auch an Maike Frie, die immer wieder Profis dazu bewegt, unsere Fragen zu beantworten!) Dazu kommen natürlich auch neue Anregungen für die Netzsuche, die Ramona Roth-Berghofer für uns aufgetan hat.

Zitat des Monats, diesmal von Don Roff:

 „You're never as good a writer as you think you are, and you're never as bad. Just keep reading and writing, writing, writing.“

Was wir uns wünschen: dass ihr den Tempest weiter unterstützt - auch finanziell. Damit machen wir uns kein schönes Leben, sondern versuchen, unsere Ausgaben zu decken. Ihr könnt  über unsere Website direkt per Paypal etwas überweisen - oder per Banküberweisung. Die Daten dafür findet ihr unterm Editorial.

Uns allen schöne Feiertage!

   Gabi Neumayer
   Chefredakteurin
~~~~~~~~~~~

Damit wir den Tempest auch in Zukunft weiterführen können, brauchen wir eure Hilfe: Wer uns unterstützen möchte, überweise bitte einen freiwilligen Jahresbeitrag (15 Euro haben wir als Richtwert gesetzt, aber ihr helft uns auch schon mit 5 oder 10 Euro weiter) auf das Konto:

     Jürgen Schloßmacher
     Kreissparkasse Köln
     BIC: COKSDE33XXX
     IBAN: DE23 3705 0299 1142 1761 63
     Stichwort: „Beitrag Tempest“

Ihr könnt auch über unsere Website direkt per Paypal überweisen!

Und wer nicht überweisen möchte, kann uns den Beitrag auch weiterhin per Post schicken (Adresse am Ende des Tempest).


ISSN 1439-4669 Copyright 2024 autorenforum.de. Copyright- und Kontaktinformationen am Ende dieser Ausgabe


INHALT DIESER AUSGABE

TEIL 1

   Editorial
   Hall of Fame
   Neues aus der Buchszene   Autorenwissen
     „Von Harry Potter lernen heißt schreiben lernen
     von Hans Peter Roentgen
     „Fantasy, Märchen oder Science-Fiction? Horror oder Thriller? Was du schreibst, ist deine Wahl. Was du anbietest – nicht!“
     von Stefanie Bense
   Drei Fragen
     Birgit Ebbert
  Impressum


TEIL 2 (in separater E-Mail, falls ebenfalls abonniert)

   Veranstaltungen
   Ausschreibungen
   Publikationsmöglichkeiten
     mit Honorar
     ohne Honorar
   Seminare
   Messekalender


 HALL OF FAME (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)


Die „Hall of Fame“ zeigt die Erfolge von AbonnentInnen des Tempest. Wir freuen uns, wenn ihr euch davon motivieren und ermutigen lasst - dann werden wir euer neues Buch hier bestimmt auch bald vorstellen können.

Melden könnt ihr aktuelle Buchveröffentlichungen (nur Erstauflagen!) nach diesem Schema:

.......

AutorIn: „Titel“, Verlag Erscheinungsjahr (das muss immer das laufende oder das vergangene Jahr sein!), Genre (maximal 2 Wörter). Zusätzlich könnt ihr in maximal 60 Zeichen (nicht Wörtern!) inklusive Leerzeichen weitere Infos zu eurem Buch unterbringen, zum Beispiel eine Homepage-Adresse.

.......

Ein Beispiel (!):

Johanna Ernst: „Der Fall der falschen Meldung“, Hüstel Verlag 2015, Mystery-Thriller. Dann noch 60 Zeichen - und keins mehr! Inklusive Homepage!

.......

Ausgeschlossen sind Veröffentlichungen in Anthologien, Bücher im Eigenverlag und BoDs (sofern sie im Eigenverlag erschienen sind) sowie Veröffentlichungen in Druckkostenzuschussverlagen.

ACHTUNG!

Schreibt in eure Mail mit der Meldung immer auch hinein, dass ihr bestätigt, dass die Veröffentlichung weder im Eigenverlag noch in einem Verlag erschienen ist, bei dem der Autor irgendetwas bezahlt hat! Als Bezahlung gilt auch, wenn er Bücher kostenpflichtig abnehmen muss, Lektorat bezahlt o. Ä.

Schickt eure Texte unter dem Betreff „Hall of Fame“ an dDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Wir berücksichtigen ausschließlich Meldungen, die nach dem obigen Schema gemacht werden und die Bestätigung zum Verlag enthalten. Änderungsaufforderungen zu Meldungen, bei denen das nicht der Fall ist, werden nicht mehr verschickt!

......................................

Ursula Schmid-Spreer: „Die zwei Leben der Molly Malone“, tz verlag & Print 2024. Mittelalterroman aus Irland, www.schmid-spreer.de 


 NEUES AUS DER BUCHSZENE (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)


Wir leben in turbulenten Zeiten, die Buchbranche ist in Bewegung wie nie zuvor. Ob es nun um KI geht, die zunehmende Digitalisierung des Marktes oder all die neuen Chancen und Möglichkeiten, die sich Verlagsautoren und professionellen Selfpublishern bieten: Eine Nachricht jagt die nächste. Damit ihr den Überblick behaltet und nichts Wichtiges verpasst, fassen wir hier alle interessanten Links zusammen, die uns jeden Monat ins Auge fallen - natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Verlage / Buchhandel


Kommentar von Dieter Dausien zu Mythen und Falschinformationen über den Buchhandel aufgrund von Halbwissen.

Buchhandlungen vor Ort: Rafik Schami: „Aufwachen!‟

Deutschland-Geschäft verdoppelt sich. HarperCollins kauft Gräfe und Unzer.

Insolvenzverfahren von vier KNV-Gesellschaften abgeschlossen. Rund 15 Millionen Euro gehen an Gläubiger.

Romance: Buch-Release-Party mit Dresscode bei Hugendubel am Münchner Stachus.

Ein offener Brief von Jan Weitendorf von Hacht: „Das Verlagswesen wird gerade einer politischen Flurbereinigung unterzogen.‟

Neue deutschlandweite Zielgruppen im Fokus: KulturKaufhaus zeigt sich auf Kaufland.de.

Konditionen beim Direktimport französischer Bücher: Schweizer WEKO sieht darin einen Missbrauch der relativen Marktmacht von Madrigall.


Interview / Podcast


Mirjam Berle: „Es gibt kaum eine Branche, die so viel Erfahrung mit Veränderung hat.‟

Sonntagsfrage: Was bedeuten die Kürzungen im Berliner Kulturetat für die Buchbranche?

Podcast: Nach allen Regeln der Kunst. Interview mit Hanns Josef Ortheil.

Vom Buchmanager zum Tennisprofi.


Hörbuch


Hörbuchmarkt 2024. Stimmen-Tool von Klangkantine liefert neue Hörbuch-Zahlen.


KI / Social Media


Schreiben mit KI: Écriture automatique.

Social Media: Leipziger Buchmesse zieht sich von Plattform X zurück.

Erhebung des Statistischen Bundesamts: Jedes fünfte Unternehmen nutzt KI-Technologien.


Bibliotheken / Onleihe


Studie zu den Auswirkungen des E-Lendings in öffentlichen Bibliotheken.


Lesekompetenz


Studierende überfordert: Kann Gen Z kein ganzes Buch mehr lesen?


Schreibprogramm


Papyrus Autor wird Papyrus: Was kann die neue Version 12 der Schreibsoftware?


Preise / Auszeichnungen


Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur: Bewerbungsstart für den Paul-Maar-Preis 2025.

Kritik an der Literaturkritik: Der Bachmann-Preis in Wien.

Norwegen: Der deutsche Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel erhält ersten Fosse-Preis.

Martina Hefter bekommt den mit 50.000 Euro dotierten Großen Preis des Deutschen Literaturfonds.

Lucy Fricke erhält den Roswitha-Preis 2024.

 


AUTORENWISSEN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)


„Von Harry Potter lernen heißt schreiben lernen“

 von Hans Peter Roentgen

In Deutschland glauben viele, dass Bestseller keine literarische Qualität haben. Doch sie werden von vielen gelesen.

Warum eigentlich? Weil die Autorinnen wissen, wie man Leser fesselt, quält und nicht mehr freilässt, bevor sie am Ende angekommen sind.

Schauen wir uns mal an, wie solche Bestseller anfangen. Heute am Beispiel „Harry Potter".

„Mr und Mrs Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein, sehr stolz sogar. Niemand wäre auf die Idee gekommen, sie könnten sich in eine merkwürdige und geheimnisvolle Geschichte verstricken, denn mit solchem Unsinn wollten sie nichts zu tun haben.“
(Rowling, J. K., Harry Potter und der Stein der Weisen, Carlsen Verlag)

Ein Ehepaar, das ganz und gar normal sein will? Sich nie in merkwürdige Geschichten verstrickt? Und das soll Leser packen, die doch immer das Außergewöhnliche suchen? Jede Geschichte soll mit etwas Ungewöhnlichem beginnen. Also ein langweiliger Anfang?

Liebe Leserinnen und Leser, glauben Sie nach zwei solchen Sätzen, dass das Ehepaar Dursley völlig normal ist? Ich habe es nicht geglaubt. Das ist der erste Trick, mit dem Rowling die Leser fängt. Es wird etwas behauptet, und gleichzeitig steht zwischen den Zeilen, dass es in Wirklichkeit ganz anders ist. Und so fährt die erste Seite fort:

Mr Dursley war Direktor einer Firma namens Grunnings, die Bohrmaschinen herstellte. Er war groß und bullig und hatte fast keinen Hals, dafür aber einen sehr großen Schnurrbart. Mrs Dursley war dünn und blond und besaß doppelt so viel Hals, wie notwendig gewesen wäre, was allerdings sehr nützlich war, denn so konnte sie den Hals über den Gartenzaun recken und zu den Nachbarn hinüberspähen.

Eine kurze Beschreibung der Dursleys. Doch wissen Sie jetzt, welche Kleidung sie tragen? Mitnichten. Sie erfahren, dass er „bullig“ ist und fast keinen Hals hat. Wirkt das sympathisch? Eher nicht. Weckt aber Assoziationen, an einen Bullen, der sich seinen Weg bahnt, ohne nach links und rechts zu schauen, ohne Mitgefühl und ohne Einfühlung. Und auch von seiner Ehefrau erfahren wir nur, dass sie einen langen Hals hat, mit dem sie die Nachbarn ausspäht.

Jede dieser Beschreibungen erfüllt einen Zweck und weckt Assoziationen. Das ist nicht einfach so dahingeschrieben, weil die Autorin glaubte, sie müsse am Anfang ihre Personen genau und in allen Einzelheiten dem Leser vor Augen führen. Und gerade dadurch, durch ein, zwei Details, weckt sie Bilder in den Leserinnen. Nicht nur bezüglich des Aussehens, sondern auch bezüglich des Charakters.

Noch etwas steht in diesen ersten Sätzen. Nämlich Humor. Mit Humor packt man Leser und verspricht ihnen einen unterhaltsamen Text.

„Die Dursleys hatten einen kleinen Sohn namens Dudley, und in ihren Augen gab es nirgendwo einen prächtigeren Jungen.“

Wieder die gleiche Doppeldeutigkeit. „Prächtig“ ist ein altertümliches Adjektiv; ernsthaft verwendet wirkt es klischeehaft („Der König trug einen prächtigen Mantel“). Hier beschreibt es das, was die Dudeys glauben. Und das Klischee wirkt hier gegensätzlich. Wir vermuten, dass er gar nicht so prächtig sein dürfte. Die Autorin weckt durch ihre übertriebenen Aussagen in den Leserinnen den Widerspruch und macht neugierig darauf, was wirklich wahr sein mag.

„Die Dursleys besaßen alles, was sie wollten, doch sie hatten auch ein Geheimnis, und dass es jemand aufdecken könnte, war ihre größte Sorge. Einfach unerträglich wäre es, wenn die Sache mit den Potters herauskommen würde. Mrs Potter war die Schwester von Mrs Dursley; doch die beiden hatten sich schon seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen. Mrs Dursley behauptete sogar, dass sie gar keine Schwester hätte, denn diese und deren Nichtsnutz von einem Mann waren so undursleyhaft, wie man es sich nur denken konnte. Die Dursleys schauderten beim Gedanken daran, was die Nachbarn sagen würden, sollten die Potters eines Tages in ihrer Straße aufkreuzen. Die Dursleys wussten, dass auch die Potters einen kleinen Sohn hatten, doch den hatten sie nie gesehen. Auch dieser Junge war ein guter Grund, sich von den Potters fernzuhalten; mit einem solchen Kind sollte ihr Dudley nicht in Berührung kommen.“

Und schon sind wir in einem Konflikt: Die Dursleys fürchten etwas. Nämlich die Potters. Und die könnten ihren Ruf in der ganzen Nachbarschaft ruinieren. Was hat es damit auf sich? Wer es wissen will, muss weiterlesen.

Mr und Mrs Dursley im Ligusterweg Nummer 4 waren stolz darauf, ganz und gar normal zu sein.
Mr Dursley war Direktor der Bohrmaschinenfirma Grunnings. Er war groß und dick und hatte keinen Hals, dafür aber einen sehr großen, roten Schnurrbart. Mrs Dursley war dünn und blond, besaß einen langen Hals und spähte immerzu Ihre Nachbarn aus.
Die Dursleys hatten einen kleinen Sohn namens Dudley und nirgendwo gab es einen besseren Jungen.
Die Dursleys besaßen alles, was sie wollten, doch sie hatten ein Geheimnis. Wenn die Sache mit Mrs Potter, der Schwester von Mrs Dursley bekannt werden würde, würden die Nachbarn sie nicht mehr grüßen. Deshalb behauptete Mrs Dursley, dass sie gar keine Schwester hätte.

Hat dieser Text die gleiche Wirkung wie das Original?

Nein! Und warum nicht?

Weil die Doppeldeutigkeit verloren geht. In diesem Text spricht ein Autor mit seiner Autorenstimme zu den Leserinnen. Er sagt: „So ist es!“ und lässt keine Fragen offen. Im Original erleben wir die Überzeugungen der Dursleys, wie es mit ihrem Leben aussieht. Und wir erhalten Hinweise, dass es ganz anders sein könnte. Das eine ist ein ausgefülltes Kreuzworträtsel, wo es nichts mehr zu raten gibt. Das andere lässt einiges offen.

Auch der Folgende wäre nicht besser:

Die Dursleys lebten im Ligusterweg 4 und schauten darauf, dass immer alles normal ablief und keiner aus der Reihe tanzte. Mr Dursley war ein bulliger Mann ohne Hals, leitete eine Bohrmaschinenfirma und war berüchtigt dafür, seine Angestellten bei der kleinsten Abweichung von der Büroroutine zusammenzustauchen. Mrs Dursley hatte einen doppelt so langen Hals wie andere, mit der sie in die Gärten der Nachbarn spähte und jede Abweichung vom Gewohnten heftig ausschimpfte.

Übung

- Nehmen Sie ihren „Harry Potter und der Stein der Weisen“ zur Hand, oder klicken Sie die Leseprobe bei Amazon oder anderen Online-Verkäufern an.
- Lesen Sie die ersten Seiten.
- Schreiben Sie auf, welche weiteren Tricks die Verfasserin nutzt, um die Leser zu fesseln.
- Markieren Sie die doppeldeutigen Stellen.
- Markieren Sie alle Stellen mit Humor mit einem andersfarbigen Stift. Wodurch unterscheiden sich diese?

**~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~**

Hans Peter Roentgen ist Autor der Bücher "Vier Seiten für ein Halleluja" über Romananfänge, "Drei Seiten für ein Exposé", „Schreiben ist nichts für Feiglinge“ und "Klappentext, Pitch und weiteres Getier". Außerdem hält er Schreibkurse und lektoriert. 


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„Fantasy, Märchen oder Science-Fiction? Horror oder Thriller?  Was du schreibst, ist deine Wahl. Was du anbietest – nicht!“

von Stefanie Bense

Immer wieder werde ich gefragt: „Ich habe etwas geschrieben, in dem Elfen, Zwerge und Werwölfe vorkommen, dazu gibt es einen epischen Krieg zwischen den Welten der Engel und den Menschen sowie eine unheimliche Reise durch geisterverseuchte Gebiete – wo ordne ich das ein?“


Zunächst: Schreiben könnt ihr, was ihr wollt! Ihr könnt die Genres mixen, wie es euch gefällt, ihr könnt Elfen und Werwölfe nebeneinanderstellen, Vampire und Zwerge, Engel und Zombies ... Ihr seid frei, zu schreiben, was ihr wollt und was euch Spaß macht!


Anders sieht es aus, wenn ihr das, was ihr geschrieben (und überarbeitet habt) einem Verlag anbieten oder anderweitig veröffentlichen möchtet.


Solltet ihr Selfpublishing über BOD (book on demand), Amazon, Kindle und Tolino (E-Book) oder andere Anbieter in Betracht ziehen, müsst ihr euer „Buch“ nur konsequent suchbar machen, d. h. mit allen Schlagworten versehen, die den Inhalt in kürzester Form charakterisieren. Sonst findet euer potentieller Kunde es nicht bzw. ist auf Direktmarketing oder Mundpropaganda angewiesen.


Aber seid ihr euch über eure Zielgruppe im Klaren? Wenn ich veröffentlichen will, muss ich wissen, was meine Leser mögen. Wer liest den Genremix Fantasy-Märchen-Horror? Nichts gegen Romantik und Grusel in der Fantasy, doch jene Elemente, die die Fantasy bestimmen, liegen woanders (siehe unten). Wer soll eure Geschichte finden, wenn sie sich nicht einordnen lässt?


Besonders wenn ihr in einer Zeitschrift oder einem Sammelwerk (Anthologie) oder wenn ihr einen Roman in einem Verlag veröffentlichen wollt, müsst ihr entscheiden: Welches Genre, welcher Schwerpunkt, welche Leser spricht die Geschichte an?
 Stellt euch vor, ihr kommt in eine Buchhandlung. Dort gibt es Regalplätze für Krimi, Horror, Thriller, Fantasy, Märchen ... Wo soll der Buchhändler dein Werk hinstellen, wenn es sich nicht einordnen lässt? Wie können Kunden dein Buch gezielt finden?


Die Ausreden: „Das findet sich schon“ oder „Legt doch der Verlag fest“ sind unprofessioneller Selbstbetrug. Wenn ihr nicht wisst, was ihr geschrieben habt, und es im Exposé und / oder Anschreiben nicht benennen könnt, wieso sollte sich jemand beim Verlag oder Buchhandel die Mühe machen, es herauszufinden? Sie werden unklare Genrezuordnungen ablehnen, egal wie gut das Manuskript geschrieben ist.


Selbstverständlich gibt es inzwischen Cross-over wie Romance und Fantasy = Romantasy. Vampire (Horror) haben in die Magiewelt (Fantasy) Einzug gehalten, und Engel wie Teufel landen in der Urban Fantasy und müssen mit unserem Alltag klarkommen. Ja, das funktioniert - und Genres ändern sich. Aber ob das, was ihr als „neues Genre“ kreiert, ein Trend wird und tatsächlich ein Genre neu begründet oder ob das eine Eintagsfliege bleibt, kann man nicht absehen.


Deshalb: Lernt, eure Geschichten und Romane einzuordnen, und haltet die Hauptelemente des Genres ein!

Die Genres

Krimi und Thriller

Der Krimi beschäftigt sich mit der Aufklärung von Straftaten, meist einem oder mehreren Morden.

Wer ist der Täter? Welche Motive stehen dahinter? Welche Folgen hat eine Straftat? Dabei soll die Geschichte spannend und unterhaltend sein. Meist gibt es eine/n Ermittler/in, der/die den Fall mittels Beweisen, Indizien, Zeugen, Fallanalyse etc. klärt oder auf falsche Fährten stößt.
Hier ist es wesentlich, den Hinweisen zu folgen und psychische, emotionale und soziale Hintergründe einzubinden (siehe z. B. Agatha Christie, Sebastian Fitzek, Terry Gerritsen).



Der Thriller ist ein Subgenre der Kriminalliteratur, in dem der Protagonist oder die Protagonistin gegen eine/n starke/n Antagonist/in emotional, psychisch, moralisch oder physisch kämpfen muss. Es geht nicht darum, einen Fall aufzuklären, sondern zu siegen, sich selbst, andere oder die ganze Welt vor „dem Bösen“ zu retten und / oder dabei zu sterben.
Wesentlich ist hier, wie gehandelt wird, Action ist angesagt. Spielt die Psyche eine größere Rolle, kann der Thriller zum Psychothriller werden (siehe z. B. Alfred Hitchcock, Tom Clancy, Dan Brown).

Weitere Subgenres: Hard-boiled (Jerry Cotton), Cosy (Agatha Christie), Detektiv-/Polizeiroman (Conan Doyle), Spionageroman (Le Carré), Kriminalkomödie (z. B. K. Dusse: Achtsam morden), Regionalkrimi (z. B. M. Kobr, V. Klüftel: Kluftinger), Krimicomic (z. B. Hergé: Tim & Struppi) etc.

Fantasy

Fantasy ist ein literaturwissenschaftliches Genre der Phantastik (zur Phantastik gehören auch Horror und SF) und sie wurzelt in Mythologie, Märchen und Sagen. Damit sind die wesentlichen Elemente übernatürlich, märchenhaft und magisch. Sagengestalten wie Zwerge und Zauberer, anthropomorphe Tiere (sprechende Katzen, uhrtragende Hasen) und Fabelwesen (Sphinx, Greife) sind handelnde Figuren und bedingen den Plot bzw. die Story ebenso wie die Magie.
Streicht man diese Elemente, funktioniert die Geschichte nicht mehr.

Häufig findet die Story in einer fiktiven Welt statt (Narnia, Scheibenwelt), oder die magische Welt bricht in die Realität ein (Urban Fantasy, z. B. J. K. Rowling: Harry Potter). Dabei gilt das Phantastische innerhalb der Story als real erlebbar, ohne eine Begründung zu benötigen. Meist hat die Magie oder das Übernatürliche ein System, ist logisch aufgebaut und hat einen Preis bei Anwendung und Konsequenzen für alle Beteiligten.

Subgenres: Epische Fantasy = High Fantasy (G. R. R. Martin: Game of Thrones / Lied von Eis und Feuer), Low Fantasy (R. E. Howard: Conan), Urban Fantasy (J. K. Rowling: Harry Potter), Humoristische Fantasy (Terry Pratchett, Ben Aaronovitch), Historische Fantasy (M. Zimmer-Bradley: Avalon), Dark Fantasy (S. King: Der Dunkle Turm, grenzt an Horror), Social Fantasy (U. LeGuin: Planet der Habenichtse) etc.

Dies sind Buchhandelskategorien und literaturwissenschaftliche Genres. Es gibt auch Einordnungen zum Beispiel nach Lesergruppen (Young Adult), Schwerpunkt (Romantasy) oder Epochen (Steampunk: teils mechanisch, teils magisch).

Science-Fiction

SF gehört ebenso wie Fantasy zur Phantastik, unterscheidet sich jedoch wesentlich im Ansatz.
Während Fantasy Magie als gegeben ausweist, begründet SF die utopischen Elemente als aus dem Stand der Naturwissenschaft weiterentwickelt. Es geht darum, über Raumfahrtthemen, Zukunftsvisionen, Technik, Zivilisationen und neue Gesellschaftsformen zu spekulieren und zukünftige Entwicklungen aufzugreifen. Dabei wird Wissenschaftlichkeit teilweise nur beansprucht, nicht plausibel erklärt (Zeitreise, Schneller-als-Licht-Raumfahrt).


Es gibt starke Überschneidungen mit Fantasy, z. B. im Cyberpunk (alternative Realitäten, hochtechnisierte Waffen neben Elfen und Trollen) und Horror, z. B. in M. Shelleys „Frankenstein“ oder in „Alien“, sowie mit dem Abenteuerroman, z. B. mit Steampunk. Die Grenzen sind fließend.



Subgenres: Hard SF (Schwerpunkt Technik, z. B. A. C. Clarke, G. Egan), Soft SF (Schwerpunkt Soziologie, z. B. U. K. LeGuin, F. Herbert), Cyberpunk, Klima-Fiktion (z. B. F. Schätzing), Steampunk (alternative Technik trifft viktorianisches Zeitalter, z. B. C. Miéville, P. Pullman), Alternative Realitäten (z. B. P. K. Dick, C. v. Ditfurth) und viele mehr.


Märchen

Ein Märchenroman nimmt Elemente aus traditionellen Märchen auf und setzt sie in eine komplexe Welt, in der die Figuren vielschichtiger und weniger symbolhaft gezeichnet werden (z. B. M. Ende: Die unendliche Geschichte). Märchen arbeiten also mit Stereotypen als Figuren, bleiben leicht verständlich, weisen übernatürliche Elemente auf, nennen Ort und Zeit bestenfalls vage (es war einmal), liefern starke Gegensätze wie Gut und Böse oder Reich / Gierig und Arm / Großzügig - und Märchen haben ein Happy End. Die Ordnung wird (wie im Krimi) wieder hergestellt. Damit haben Märchen eine moralisch-erzieherische Funktion.

Man unterscheidet Volksmärchen, die anonym weitererzählt werden, wie in der Sammlung der Gebrüder Grimm. Und Kunstmärchen, deren Autor/in bekannt ist (z. B. Hans Christian Andersen: Die kleine Meerjungfrau) und die nicht immer alle Elemente der Volksmärchen aufgreifen („Die kleine Meerjungfrau“ endet tragisch).

Horror

Horror oder Grusel ist ein Literaturgenre, das viel schwieriger zu greifen ist. Jeder Leser kann instinktiv das Gelesene zuordnen, aber sowohl Literaturwissenschaftler als auch Buchhändler diskutieren über die wesentlichen Elemente und Grenzen.


Horror ist ein Teil der populären Literatur (wie Krimi, SF und F) und beschäftigt sich mit angsteinflößenden, übernatürlichen und / oder grausigen Ereignissen. Der Leser soll geschockt, geängstigt, geekelt und / oder gegruselt werden. Elemente dazu sind Mord, Selbstmord (als Ereignis, nicht als aufklärbarer Fall), Folter, Verrücktheit, Gespenster und Poltergeister, Vampire, Zombies, Voodoo, Besessenheit und Exorzismus, dämonische Pakte, Succubi / Incubi, Lykanthropie (Werwölfe) und das Makabre.

Ein Vorgänger vom Horror ist der Schauerroman (E. A. Poe), die Grenzen zur Geister-/Gespenstergeschichte, zum Thriller und zur Schwarzen Romantik sind fließend.

In den Geschichten werden die Abgründe der menschlichen Seele ergründet, wozu Menschen fähig sind und was die Hölle ausmacht, die wir uns selbst bereiten. Mit dem Horrorgenre versuchen Menschen, mit Todesängsten, Bestrafung, Dunkelheit, dem Bösen sowie Gewalt und Zerstörung zurechtzukommen.

Fazit

Bitte bedenke: Diese Kategorien sollen helfen, dein Werk zu verkaufen, nicht es einzusperren oder in Ketten zu legen!

Sobald du erkennst, dass die Geschichte ohne Magie nicht auskommt, ohne Zombies aber schon, schreibst du Fantasy, ansonsten Horror. Dann solltest du auch den Schwerpunkt auf Fantasy-Elemente legen.


Müssen Magie und Zombies sein, dann definiere die Zombies um als Zauberer, die von Magie und Macht verseucht wurden und nun andere Menschen mit ihrer Unmenschlichkeit anstecken. Wer sagt, dass Zombies nur durch Bisse oder Viren entstehen?

Aber vor allem: Schreibe, was dir Spaß macht und dich im Schreiben hält!

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Stefanie Bense liest, arbeitet und schreibt in Hannover. Sie leitete unzählige VHS-Seminare und Kurse bei anderen Bildungseinrichtungen, veröffentlichte Kurzgeschichten und schreibt Romane. Zur Zeit malt sie mehr, als sie schreibt.


DREI FRAGEN (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)


Birgit Ebbert:

1. Wie hast du bei deiner ersten Veröffentlichung einen Verlag gefunden? Und falls es über eine Agentur war, wie hast du diese Agentur von deinem Manuskript überzeugt?

Da muss ich tatsächlich überlegen, weil alles etwa gleichzeitig kam – ich habe dem Lingen-Verlag, für den ich Lernhilfen geschrieben habe, vorgeschlagen, eine Reihe mit Erstlesebüchern zu konzipieren, und dafür 2008 die ersten Kinderbücher geschrieben. Gleichzeitig habe ich mich um eine Agentur bemüht, die bei Arena mein Herzensbuch „Miekes genialer Anti-Schüchternheits-Plan“ untergebracht hat.

2. Was ist dein ultimativer Schreibtipp oder deine liebste Kreativ-Übung?

Ich tue mich immer schwer mit ultimativen Tipps, weil es kein allgemeingültiges Rezept gibt. Für mich gilt: Einfach anfangen, notfalls mit „Es war einmal …“ oder – das empfehle ich den Kindern in Schreibwerkstätten – mit den Namen der Hauptfiguren und einem Verb. Wenn ich ein Thema komplett neu erarbeite, arbeite ich mit einer Mindmap – schreibe das Thema in die Mitte und sammle wild alles, was mir dazu einfällt.

3. Nenn deinen wertvollsten Schreibratgeber (als Mensch, Buch oder Internetseite).

Meine wertvollsten Ratgeber sind Bücher, keine Ratgeber, sondern Romane, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher, je nachdem, in welchem Genre ich gerade unterwegs bin – schon als Jugendliche bin ich von Büchern zum Schreiben angeregt worden, und bis heute lese ich, wenn ich mir unsicher bin, wie ich etwas schreiben könnte, die Bücher von anderen Autor:innen.

Zur Autorin

Ich habe viele Jahre neben Kinderbüchern, Lernhilfen und Ratgebern Krimis geschrieben, bis ich nicht mehr zur Unterhaltung über Gewalt schreiben wollte. Nun habe ich mit Romanbiografien über außergewöhnliche, vergessene Frauen einen Schwerpunkt gefunden, mit dem ich mich sehr wohl fühle. www.birgit-ebbert.de

 


UNSERE EXPERTINNEN UND EXPERTEN


Bitte schickt den Expert*innen nur Fragen zu ihrem Expertenthema - keine Manuskripte zur Beurteilung. Bitte verseht jede Anfrage mit einem aussagekräftigen Betreff. Sonst kann es sein, dass die Mail vorsichtshalber gelöscht wird.

Fragen (anonymisiert) und Antworten werden in der Regel hier im Tempest veröffentlicht, damit auch andere Autor*innen davon lernen können. Wer das aber nicht möchte, schreibt das bitte ausdrücklich dazu.

Drehbuch Oliver Pautsch Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Fantasy Stefanie Bense Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Heftroman Arndt Ellmer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Historischer Roman Titus Müller Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Kinder- und Jugendbuch Sylvia Englert Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Kriminalistik Kajo Lang Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Lyrik Martina Weber Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Marketing Maike Frie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Sachbuch Gabi Neumayer Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Schreibaus- und -fortbildung Uli Rothfuss Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Schreibhandwerk Ute Hacker Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Science-Fiction Andreas Eschbach Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 


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Ausgabe 28-02 (vom 20. Februar 2026)

TEIL 1 (Schreiben und Veröffentlichen):

   Editorial
   Hall of Fame 
   Neues aus der Buchszene 
   Praxistipp
      „Mach deine Ideen sichtbar“
     von Klaus Eckardt
   Autorenwissen
     „Mit Science Spannung erzeugen‟
      von Hans Peter Roentgen 
    Buchbesprechung
     „Bestseller schreiben wie Fitzek, Link, Adler-Olsen u. v. m.‟ von Jurenka Jurk
     besprochen von Gabi Neumayer
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